"gertschisch" – ein Dialog

Franz Gertsch inspiriert Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Burgdorf

Gemeinsam mit fünf Lehrpersonen des Bildnerischen Gestaltens gehen Schülerinnen und Schüler der Frage nach, was die Kunst von Franz Gertsch charakterisiert. Sie sind ihm auf der Spur, geraten mit ihm auf Abwege, lassen sich von ihm inspirieren. In der Auseinandersetzung wird imitiert, modifiziert, interpretiert und eine eigene (Bild-)Sprache entwickelt: "gertschisch".

Dabei werden verschiedenste Aspekte aufgegriffen. Porträt- und Landschaftsdarstellungen gelten als wichtige Motive im Gesamtwerk von Franz Gertsch. Im persönlichen Umfeld finden die Schülerinnen und Schüler Abbildungen von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern. Die Natur stellt Flusslandschaften, Steinformationen, Baumgruppen und Gräser zur Verfügung. Aus diesen Motivkreisen stammen Bildvorlagen, die auf unterschiedliche Art und Weise verarbeitet werden. Bilder können projiziert, übertragen, überarbeitet, aufgelöst und hinterfragt werden.

Der Arbeitsprozess des Künstlers wird ebenfalls aufmerksam betrachtet, beispielsweise das Setzen und Zusammenwirken unzähliger Lichtpunkte im Holzschnitt. Sowohl mit Rasterpunkten, als auch mit Nähe, Distanz, Schärfe und Unschärfe wird experimentiert.

So entsteht eine facettenreiche Reflexion auf einem gestalterisch anspruchsvollen Niveau. In der Ausstellung werden Projektionen und Installationen neben grafischen Arbeiten und Malereien präsentiert. Die Vielseitigkeit der Arbeiten soll neue Sichtweisen auf die Werke von Franz Gertsch ermöglichen.

Die Lehrpersonen: Nataraj von Allmen, Oliver Lanz, Peter Greisler, Annette Rhiner, Samuel Schneider

"gertschisch" – ein Dialog