Leanne Picthall
To Tame [Detail], 2024
Öl auf Leinwand / Oil on canvas
25 x 32 cm
Privatsammlung, Schweiz / Private Collection, Switzerland
© Leanne Picthall

Schnappschussmalerei inspiriert von Leanne Picthall - ABGESAGT

Workshop zur Ausstellung „Leanne Picthall. Meaning So Well“

Sa, 25.04.2026, 10–17 Uhr

Teil 1: Die Kunst von Leanne Picthall und eigene Arbeit an der Motivfindung, 10–12 Uhr
(Mittagspause 12–13 Uhr, optional im Artcafé)
Teil 2: Umsetzung des gewählten Motivs in Malerei, 13–17 Uhr

Dieser Workshop gliedert sich in zwei Teile und beschäftigt sich mit der Malerei von Leanne Picthall (*1999). 

Leanne Picthall widmet sich in ihrer Malerei dem flüchtigen Moment. Scheinbar beiläufige Alltagsbilder, spontane Begegnungen oder halb inszenierte Szenen dienen ihr als Ausgangspunkt für ihre Arbeiten. Ihre Gemälde bewegen sich zwischen Beobachtung, Erinnerung und feiner Inszenierung. Dabei erinnern sie an fotografische Schnappschüsse.

Teil 1: In diesem Tagesworkshop tauchen wir zuerst in die aktuelle Ausstellung ein und erkunden, wie Picthall mit Momentaufnahmen arbeitet, Ausschnitte wählt und diese in die Malerei übersetzt. Im Anschluss arbeiten wir im Atelier mit eigenen Schnappschussfotografien. Bitte bringen Sie hierfür einige persönliche Bilder, die Sie besonders ansprechen, ausgedruckt mit. Wir untersuchen, welche Momente authentisch, welche geplant wirken und wie sich daraus eine eigene Bildidee entwickeln lässt. Durch Collagieren von einzelnen Fotofragmenten entstehen neue Kompositionen, die zur Vorlage für Ihre Malerei werden.

Teil 2: Am Nachmittag setzen wir die collagierte Vorlage malerisch um. Ziel ist es, den schnappschussartigen Charakter der ausgewählten Fotos malerisch einzufangen und mit Acrylfarbe zu experimentieren. Sie entscheiden, welche Elemente Ihrer Collage betont oder verändert werden und experimentieren damit, wie sich der spontane Moment der Fotografie in eine Malerei übersetzen lässt. Freude am Experiment, eigene malerische Entscheidungen und der kreative Prozess stehen im Zentrum.

Leitung: Lina Schweizer, Kunstvermittlerin, MA Art Education
Kosten: CHF 220.- pro Person (inkl. Eintritt, Material, exkl. Mittagessen)
Teilnehmende: mind. 3 erwachsene Personen (keine Vorkenntnisse notwendig)

Franz Gertsch
Paar (A) I [Detail], 1968
Collage (Bleistift und Dispersion) auf Karton / Collage (pencil and dispersion) on cardboard
15.1 x 22.9 cm
Sammlung / Collection Maria Gertsch
© Franz Gertsch AG
Foto / Photo: Jean Genoud SA

Franz Gertsch. Hard Edge und Pop Art

Workshop zur Ausstellung „Franz Gertsch. Eisenbett und Trompete, Familie und Paare“

Sa, 30.05.2026, 10–17 Uhr 

Teil 1: Führung in der aktuellen Ausstellung zu Franz Gertsch, Fokus Hard Edge und Pop Art, 10–12 Uhr
(Mittagspause 12–13 Uhr, optional im Artcafé)
Teil 2: Werkstattarbeit im Workshopraum, 13–17 Uhr 

Dieser Workshop gliedert sich in zwei Teile und beschäftigt sich mit Werken von Franz Gertsch aus den 1960er Jahren, aus seiner Hard-Edge-Malerei- und Pop-Art-Phase. 

Teil 1: Nach einer fachkundigen Führung durch die aktuelle Ausstellung mit Fokus auf Franz Gertschs Hard-Edge-Malerei und der Pop-Art-Phase erhalten Sie eine theoretische Einführung in diese prägende Etappe seines Schaffens. Von der zunehmenden flächigen Vereinfachung bis zur Collage lernen Sie verschiedene Techniken kennen. Wir erläutern gemeinsam die kunsthistorische Einordnung und untersuchen, wie sich Franz Gertschs Maltechnik über die Zeit entwickelt hat und welche Bedeutung die Pop Art für sein Spätwerk hatte. Zudem befassen wir uns mit Gertschs Umgang mit fotografischen Vorlagen und wie sich dieser mit der Zeit veränderte. 

Teil 2: Im praktischen Teil setzen Sie das erworbene Wissen in eigene bildnerische Experimente um. Ausgehend von mitgebrachten oder bereitgestellten fotografischen Vorlagen entwickeln Sie Collagen und übertragen diese in eine malerische Umsetzung, bei der Vereinfachung, klare Formensprache und farbliche Entscheidungen im Mittelpunkt stehen. Sie lernen grundlegende Werkzeuge und Arbeitsweisen kennen, um eine eigene Arbeit in der Technik von Hard Edge resp. Pop Art entstehen zu lassen. Eine abschliessende Besprechung rundet den Workshop ab.

Leitung: Xenia Joss, Kunstvermittlerin, MA Art Teaching
Kosten: CHF 220.– pro Person (inkl. Eintritt, Material, exkl. Mittagessen)
Teilnehmende: mind. 3 erwachsene Personen (keine Vorkenntnisse notwendig) 
Buchen: Online

Robert Zandvliet
Seven Stones III, 2013–14
Acryl auf Leinen / Acrylic on linen
231 x 312 cm
Collection De Pont Museum, Tilburg (NL)
© Robert Zandvliet
Foto / Photo: Peter Cox

Steine malen? Zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit

Workshop zur Ausstellung "Robert Zandvliet. The Painting is a Door"

Sa, 22.08.2026, 10–17 Uhr

Teil 1: Dialogischer Rundgang durch die Ausstellung, 10–12 Uhr
(Mittagspause 12–13 Uhr, optional im Artcafé)
Teil 2: Werkstattarbeit im Workshopraum, 13–17 Uhr

Wie spannend kann es sein, einen Stein zu malen? In der Ausstellung “The Painting is a Door” im Museum Franz Gertsch zeigen wir eine Serie des niederländischen Malers Robert Zandvliet, die ganz auf das wesentliche reduziert Steine in Formen und Farben zeigt. Die Bilder bewegen sich zwischen abstrakter Form und Gegenständlichkeit. In diesem Tagesworkshop entdecken wir gemeinsam, durch kreatives Arbeiten, wie viel Ausdruck in einem einfachen Motiv stecken kann. Am Vormittag besuchen wir gemeinsam die Ausstellung, lernen den Künstler kennen und setzen einen Fokus auf die Steinserie von Robert Zandvliet. Am Nachmittag experimentieren wir malerisch und stellen unsere eigenen Steinbilder her. Der Fokus liegt auf dem spielerischen Kennenlernen, dem eigenen künstlerischen Experimentieren und dem Kennenlernen verschiedener Maltechniken und Materialien. 

Teil 1: Am Vormittag führt ein dialogischer Rundgang durch die Ausstellung in das Werk von Robert Zandvliet ein. Im Zentrum steht seine Serie der gemalten Steine. Wir besprechen ihre Wirkung und Herstellungsart und stellen Fragen zu künstlerischen Entscheidungen und Interessen. Die Führung bietet einen verständlichen Einstieg in Robert Zandvliets Bildsprache und seine besondere Art, Malerei als Suche und Prozess zu verstehen. 

Teil 2: Am Nachmittag malen wir gemeinsam in der Werkstatt. Nach einer kurzen Einführung in Material und Bildaufbau wählen Sie eigene Motive – gerne inspiriert von Zandvliets Steinmotiven – und entwickeln ihr eigenes Steinbild. Schritt für Schritt entstehen aus Farbschichten, Lasuren und strukturierten Flächen eigene Bildlösungen, die zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit pendeln dürfen.
Der Workshop lädt zum freien Experimentieren ein: Farben mischen, Oberflächen ausprobieren, Formen vereinfachen oder verdichten. Ganz im Sinne von Zandvliets offener, prozesshafter Malerei. Am Ende halten Sie ein eigenes gemaltes Werk in den Händen.

Leitung: Livia Künzi, Kunstvermittlerin, MA Art Education
Kosten: CHF 220.- pro Person (inkl. Eintritt, Material, exkl. Mittagessen)
Teilnehmende: mind. 3 erwachsene Personen (keine Vorkenntnisse notwendig)
Buchen: Online